Indian-Native Geschichten und Musik

 Wissenswertes

 

Die Sprache der Indianer
Man nimmt an, dass die Indianer in mehr als 500 verschiedenen Stämmen lebten und es deshalb ebenso viele verschiedene Sprachen gab.1891 gelang es J.W Powell diese in 55 Sprachfamilien einzuteilen.
Jedoch, wie konnten sich die Indianer stammübergreifend verständigen? Sie entwickelten eine Zeichensprache, die allgemein gültig war.
Da es damals auch noch keine Schrift gab. Sie hinterließen sich Nachrichten die Sie in den Sand, oder auf Steine malten. Über längere Entfernungen verständigten Sie sich mit Rauchzeichen. Man benützte sogar Aasgeier, um Nachrichten zu überbringen.
Somit war die Symbolsprache geboren.

Die indianische Handwerkskunst
Die Indianer bedienten sich der Dinge, die Sie in der Natur vorfanden, um Handwerkszeug, Schmuckstücke, Kopfschmuck, Schuhe, Kleidung u.v.m. herzustellen.
Aus Robben-, Bären-, und Büffelfellen nähten sie warme Winterkleidung, die farblich verziert wurde. Für die Kinder verwendete man gewobenes Hasenfell, um sie im Winter warm zu halten. Aus dem Leder fertigten sie Schuhe und Hemden, Taschen und die Bespannung von ihren beweglichen Häusern, den Tipis.
Das wichtigste, was aus dem Holz des Lebensbaumes gefertigt wurde, waren die Totem­pfahle, die teilweise sogar, bei reichen Indianern, von Architekten geplant wurden. Auf den Totempfahlen waren Tiere zu sehen, die in enger Beziehung zu jedem Familienmitglied standen. Dies diente nämlich als eine Art Familienstammbaum, der häufig den Eingang des Hauses schmückte.
Auch die Kanus, die man brauchte, um auf die Fischjagd zu gehen, waren aus Holz gefertigt.
 

Die Stellung der Frau bei den Indianern
Es gab hier nicht die Einteilung "Frauenarbeit" oder "Männerarbeit". Frauen taten das, wozu sie physisch in der Lage waren.
Es gab immer eine Balance zwischen den Geschlechtern.
Frauen hatten sogar einen besonderen Platz in der indianischen Gesellschaft.
Die Fähigkeit, neues Leben hervorzubringen, war etwas ganz Besonderes. Kinder großzu­ziehen war keine lästige Pflicht, sondern man tat es gerne, es war eine ganz wichtige Aufgabe, eigentlich die wichtigste, die man übernehmen konnte. Die Sorge für einen Menschen, von der Geburt an bis zum Tod, lag in den Händen der Frau.
Spirit of Native Indian

Schlussgedanken
Wie alle Naturvölker, so haben uns auch die Indianer einiges voraus. Wir leben gegen die Natur. Sie lebten in vollkommener Einheit mit ihr.
Und dies müssen wir wieder lernen. In ganz kleinen Schritten.
Fangen Sie doch einfach damit an! Riechen Sie an der Rose in Ihrem Garten, freuen Sie sich über einen Landregen und über die Pflanzen, die danach so richtig sprießen. Hören Sie den Vögeln beim Zwitschern zu.
Eigentlich wäre es ganz einfach, nur bewusst muss es uns sein!
Autorin
: Susanne C. Waschke

 ©2009 Indian-Native