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Die Apachen, man spricht z.Zt. von ca. 23.000, leben heute in
Arizona, New Mexico und in Mexiko.
Ursprünglich ansässig im nordwestlichen Kanada und Alaska, drangen
die Apachen Ende des 14. Jahrhunderts und Anfang des 15.
Jahrhunderts in den Süden vor, in die damaligen Gebiete der
amerikanisch-mexikanischen Grenze.
Die Apachen bestehen aus 6 verschiedenen Indianerstämmen und gehören
zu dem athapaskischen Sprachstamm.
Deren Weltanschauungen und religiöse Ausrichtungen waren sich
äußerst ähnlich.
Die Zeremonien dienten zur Heilung von Krankheiten, zur Abwehr von
Bösem und zur Wiederherstellung der Weltordnung.
Aus dem Wort "Athapasken" wurden "Apachen", wahrscheinlich durch die
Pueblo-Indianer, die sie so benannten. "Apachu" heißt nämlich
"Feind", und die Spanier machten daraus
das Wort "Apaches".
Die Apachen waren der größte Stamm der unter angloamerikanische
Herrschaft kam.
Sich selber nannten sie "Inde", oder "Tinde" nach dem Wort "tinneh",
das "Volk" bedeutet. Sie waren zunächst Nomaden, ernährten sich von
der Bisonjagd und hatten auch regen Handel mit ihren umliegenden
Nachbarn. Jedoch als die Spanier Ende des 16. Jahrhunderts ins
Gebiet der Apachen eindrangen, wurden die Handelsbeziehungen
unterbrochen. Die Kämpfe mit den Spaniern nahmen zu, v.a. als New
Mexico 1598 zur spanischen Kolonie wurde.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts zwangen Comanchen einen Teil der
Apachen dazu, weiter nach Süden zu ziehen. Damit war die Bisonjagd
be endet, und somit gab es das Hauptnahrungsmittel nicht mehr.
Um sich über Wasser zu halten, begannen die vertriebenen Apachen mit
Überfällen und Plünderungen. Die männlichen Anhänger dieses Stammes
waren für den Beutezug und das Jagen verantwortlich, die Frauen
für
die Nahrung und das Holzsammeln. Die Religion war immer ein
elementarer Bestandteil der Apachen. Schutz- und Berggeister nahmen
einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein.
Die Apachen lebten meist in Wickiups oder in Tipis.
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