|
Friedenshäuptlinge,
deren Amt meistens vererbt wurde, waren Vermittler und Richter bei
Streitigkeiten und Verhandlungen.
Jedoch durfte der Häuptling keine eigenen Entscheidungen treffen, er
musste sich der Mehrheit beugen. Oft war es so, dass sich die
Stämme in Gruppen aufteilten, und diese sich dann wieder zu
Gemeinschaften, mit eigenem Häuptling, zusammenschlossen.
So gab es nicht nur einen Häuptling pro Stamm, sondern viele
Anführer und noch dazu einige Oberhäuptlinge.
Bei den Apachen jedoch gab es den Begriff Oberhäuptling nicht, da es
kein Zusammentun einzelner Stammesgruppen gab.
|