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Apachen
Zwischen den Apachen im Gebiet von Texas und den Comanchen gab es
häufig Krieg. So auch die sog. "9-tägige Schwacht", bei der die
Apachen eine Niederlage erlangten und dadurch noch weiter nach Süden
zogen. Sie führten Guerilla-Angriffe gegen alle Nachbarn aus. Im
Osten waren die Navahos, im Süden die Spanier und im Norden die
Comanchen.
Im August 1749 gab es dann einen Friedensvertrag, die Angst vor
Angriffen war dadurch gebannt.
Der spanische Missionar Pater Santa Ana versuchte die Apachen zum
katholischen Glauben zu bekehren.
Es wurden immer wieder Friedensverträge geschlossen, in
verschiedenen Gegenden, mit verschiedenen Apachenstämmen.
So auch 1852 ein Vertrag der amerikanischen Regierung in Santaafe
mit den ChiricahuaApachen von New Mexico. Dieser Apachenstamm hatte
bis dahin kaum Kontakt mit den Weißen und konnte dem Vertrag nichts
Gutes abgewinnen. So gingen die Angriffe unter der Herrschaft von
Häuptling Mangas Coloradas weiter. Es wurde dann bald die
Postkutschenlinie in Betrieb genommen, und jetzt wurden die
Angriffe immer gefährlicher.
Es gab einen zweiten Häuptling, der guten Kontakt zu den Weißen
hatte, nämlich Cochise, der Schwiegersohn von Mangas Coloradas. Fünf
Jahre lang konnten die Postkutschen ihren Weg ohne Angriffe
zurücklegen. Die Apachen waren sogar behilflich beim Bau einer
Poststation.
Der Apachenstamm war der Stamm, der sich am besten anpasste. Sogar
in Gegenden, in der Wüstentiere kaum eine Chance hatten, war es
ihnen möglich zu leben.
In den Anfängen lebten die sie von Raubüberfällen auf die
Pueblo-Indianer, von denen sie aber mit der Zeit immer mehr lernten.
Mit der Zeit lebten sie von der Jagd, vom Sammeln und der Beute aus
Raubzügen. Die Überfälle wurden nicht auf Stammesebene absolviert,
sondern von kleinen Lokalgruppen verübt. Das Ziel eines solchen
Angriffs war es nicht zu töten. Sie erlangten durch das Töten keinen
besonderen Status, auch nahmen sie keinen Skalp. Der Mittelpunkt
ihres Lebens war eigentlich, für die Familien Nahrung und Pferde zu
besorgen. Dadurch konnte sie Ansehen bei ihren Stammesbrüdern
erlangen.
Waren die Vorräte aufgebraucht, wurden neue Raubüberfälle geplant,
nicht von Stammesführern, sondern von den Führen der einzelnen
Banden.
1861 jedoch wurde Cochise verhaftet. Er konnte fliehen und die Rache
begann. Er verbündete sich mit Mangas Coloradas und die Angriffe
wurden immer blutiger und heftiger. Coloradas wurde gefangen
genommen, gefoltert und schließlich ermordet. Cochise führte seinen
Krieg gegen die Weißen weiter, bis über das Ende des Bürgerkrieges
hinaus. Erst im Jahre 1872 wurde ein Waffenstillstand geschlossen,
der auch über den Tod von Cochise hinaus von den Apachen eingehalten
wurde.
Der Krieg begann wieder, als zwei Jahre später die US-Regierung
beschloss, die ChiricahuaApachen aus ihrem Land zu vertreiben. Der
bekannteste Anführer war damals Geronimo, wichtigster
Kriegshäuptling der Apachen. 14 Jahre später wurde er
gefangengenommen und blieb dies auch bis zu seinem Lebensende.
Apachen
Heute leben die meisten Apachen in den Reservaten Arizonas und New
Mexicos. Sie verdienen ihren Lebensunterhalt mit Ackerbau und
Viehzucht oder mit Tourismus. Jedoch gibt es auch dort eine hohe
Zahl von Arbeitslosen.
Die Apachen sind ein kulturell äußerst verwurzeltes Volk und
versuchen ihren Kindern noch die Stammessprache beizubringen und
diese auch zu erhalten.
Die Wichtigkeit der Büffel
Der Büffel oder das Bison bedeutete Leben und Überleben für die
Indianer. Man brauchte sie für die wichtigsten Dinge, nämlich
Nahrung, Unterkunft und Kleidung.
Aus den Häuten erwachsener Tiere fertigte man die Bespannung der
Tipis, aus der Kalbshaut wurden Windeln gemacht und aus Bisonhaut
stellte man Schuhe, Taschen, Kleider und Riemen her.
Nicht nur die Häute wurden verwendet. Aus den Knochen Z.B. konnte
man Werkzeuge herstellen. Die Kinder spielten damals mit Puppen aus
Büffelleder und anderem Spielzeug aus Horn.
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